Biomasse 2040
Bioökonomie.Waldumbau.Energiewende.
Mit der Biomassestrategie aus der Energieabhängigkeit
Die Bilder von brennenden Öl- und Gasfeldern im Nahen Osten, blockierte Transportrouten und Rekordpreise an den Zapfsäulen zeigen uns wieder einmal deutlich die Verwundbarkeit unseres von fossilen Energieimporten aus Kriegs- und Krisengebieten abhängigen Energiesystems auf. Um unsere Energieversorgung zu stärken, müssen wir den Ausbau erneuerbarer Energien dringend beschleunigen. Beim Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger kann Biomasse einen wesentlichen Beitrag für die Wärmeversorgung, die Entlastung der Stromnetze und die Mobilität leisten. Die im Vorjahr präsentierte Biomassestrategie gibt den Rahmen vor, wie der Ausstieg aus fossilen Energieträgern mithilfe der Bioökonomie umgesetzt werden kann.
Anlässlich der Veranstaltung „Biomasse 2040“ am 17. Juni 2026 stellt der Österreichische Biomasse-Verband die überarbeitete Biomassestrategie vor, die noch bis 1. Mai 2026 zur Begutachtung aufliegt. Präsentiert werden die Ergebnisse der Neufassung der Biomassestrategie und ihre Bedeutung für die Wertschöpfungskette Forst-Holz, den Einsatz von Bioenergie sowie den Ausstieg aus Öl und Gas. Neben dem Mehrwert für die regionale Wertschöpfung werden auch die positiven Effekte der Bioökonomie für das Klima, die Umwelt und die Stabilisierung der Stromversorgung hervorgehoben.
Der heimische Wald ist der wichtigste Rohstoff für die Bioökonomie und damit die Energiewende. Ein thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Mobilisierung unserer hohen Holzvorräte durch einen offensiven Waldumbau und dessen positive Wirkung für den Holzbau und auch den Ausstieg aus Öl und Gas. Anstatt zu hoffen, dass infolge der Klimaerhitzung instabil gewordene Bestände durch Aufgabe ihrer Bewirtschaftung immer mehr Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre aufnehmen würden, gilt es, diese Bestände aktiv in strukturreiche und resiliente Mischwälder aus klimafitten Baumarten umzuwandeln. Um Katastrophen durch Dürre und Schadinsekten vorzubeugen, sind dabei auch vorzeitige Nutzungen und die Verkürzung der Umtriebszeit Mittel der Wahl.
In einer Publikumsdiskussion sind Sie dazu eingeladen, mit Experten aus Praxis, Wissenschaft und Forschung darüber zu diskutieren, auf welche Weise die Bioökonomie und unsere Wälder ihre Wirkung für den Klimaschutz am besten entfalten können.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserer Veranstaltung!
17.06.2026,
12:30 bis 17:30 Uhr
Einlass: 12:30 Uhr
Dachsaal Urania/Wien
Uraniastraße 1
1010 Wien
Österreich
Österreichischer Biomasse-Verband
Franz Josefs-Kai 13/4
1010 Wien
Tel.: +43-1-533 07 97
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