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Vernetzungstreffen: Krisenmanagement im Gespräch

Psychosoziale Krisen bei Kindern und Jugendlichen können vielfältige Ursachen haben – wie beispielsweise familiär (Konflikte zu Hause), schulisch (Leistungsdruck, Mobbing) oder gesellschaftlich (Medienbelastung, Unsicherheiten). Diese bedingen sich oftmals wechselseitig: Familiäre Spannungen verstärken schulischen Druck, gesellschaftliche Ängste belasten Beziehungen – ein Kreislauf, der Bewältigungsstrategien überfordert. Doch ab wann sollte genauer hingeschaut und gehandelt werden? Wenn Isolation anhält, Leistungsabfall eintritt, risikoreiches Verhalten eskaliert, Kontakt abbricht oder Suizidgedanken hinzukommen. Nicht selten greifen Jugendliche in solchen Situationen zu Bewältigungsstrategien, die für sie im Moment „Sinn“ machen – etwa Selbstverletzung, um innere Spannungen zu regulieren. Gleichzeitig verstärken diese Strategien jedoch häufig Angst und Hilflosigkeit im Umfeld.

Gerade da sind Bezugspersonen und Erwachsene gefragt, denn sie können viel mehr unterstützen als sie denken! Wir widmen uns zentralen Fragen des Krisenmanagements: Ab wann ist es eine Krise und kein adäquates Pubertätsverhalten? Wie können Suizidgedanken behutsam exploriert und bei Selbstverletzung gehandelt werden – ohne Vorwürfe, mit Fokus auf Trigger und Alternativen.

 

Wer: Personen, die in unterschiedlichen Kontexten mit Kindern und Jugendlichen arbeiten

Wann: Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:00-19:00

Wo: Online Zoom-Meeting

Anmeldung: Nach Anmeldung erhalten Sie den Link zum Zoom-Meeting
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Datum

21.01.2026,
17:00 bis 19:00 Uhr

Ort

Online Zoom-Meeting