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 MEHR Privat Oder MEHR STAAT?
      
ZUR ZUKUNFT DER SOZIALEN DIENSTLEISTUNGEN

 

Im Zuge der jüngsten Wirtschaftskrise ist die Diskussion über das Verhältnis von wirtschaftlicher Freiheit und staatlicher Regulierung wieder heftig entflammt. Wieweit soll die Wirtschaft dem freien Spiel der Marktkräfte überlassen werden und wie viel soll der Staat regeln?

 

In der Sozialwirtschaft – also jenem wachsenden Wirtschaftsbereich der Gesundheits-, Sozial- und Familienleistungen bereitstellt – stellt sich die Frage des Verhältnisses zwischen öffentlicher Hand und privaten oder gemeinnützigen Anbietern noch drängender. Während sich der Staat in vielen Wirtschaftsbereichen aus dem operativen Geschäft weitgehend zurückgezogen hat (z.B. Verstaatlichte Industrie), ist die öffentliche Hand im Sozialbereich neben ihrer Rolle als Regelgeber und wichtigster Abnehmer von sozialen Dienstleistungen auch sehr stark selbst als Anbieter tätig.

 

Wie eine vernünftige Balance zwischen Markt und Staat in der Sozialwirtschaft aussehen kann, welche Entwicklungslinien sich abzeichnen und welche internationalen Modelle sich bewährt haben, ist Gegen-stand der diesjährigen Hilfswerk-Enquete.

 



09:30 - 14:00Hilfswerk Enquete 2009
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  9.30 Uhr | Einlass und Registrierung
10.00 Uhr | Beginn der Fachtagung

 

Begrüssung und Einleitung
Walter Marschitz, Geschäftsführer Hilfswerk Österreich

Referate und Diskussion

Sozialpolitik mit dem Markt - Grundsätzliche Überlegungen
Vera Bünnagel, Otto-Wolff-Institut für Wirtschaftsordnung und
Institut für Wirtschaftspolitik, Köln

Markt und Staat in der Sozialwirtschaft im internationalen Vergleich
Die Organisation sozialstaatlicher Dienstleistungen von der Kinderbetreuung bis zur Altenpflege
Bernd Marin, Executive Director, European Centre for Social Welfare Policy and Research

 

Podiumsdiskussion

Mehr Privat oder mehr Staat?
Wohin geht die Zukunft der sozialen Dienste?

Vera Bünnagel, Otto-Wolff-Institut für Wirtschaftsordnung und
Institut für Wirtschaftspolitik, Köln

Johannes Ditz
, Wirtschaftsminister a. D., Vorstand der ÖIAG,
Präsident
der Julius Raab-Stiftung
Peter Hacker, Geschäftsführer Fonds Soziales Wien
Beatrix Karl, Generalsekretärin des ÖAAB, Abgeordnete zum Nationalrat

Moderation: Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin Hilfswerk Österreich

 

Schlusswort
Othmar Karas, Präsident Hilfswerk Österreich, Abgeordneter zum Europäischen Parlament

Ende: ca. 14.00 Uhr
anschließend laden wir zum Punsch

 



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